Treffpunkt Schule

Ein Leitfaden für Eltern in mehreren Sprachen.

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Eltern spielen eine wichtige Rolle bei der Bildung ihres Kindes. Studien belegen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Einbindung von Eltern und Communities und besseren Schulerfolgen besteht. Um die schulischen Leistungen von Schülerinnen und Schülern mit anderen Erstsprachen als Deutsch zu verbessern und ihnen bessere Bildungschancen zu ermöglichen, bedarf es daher einer engen Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern. Das BMBWF stellt dazu Videobeiträge zur Verfügung!

Information in sechs Sprachen

In den Sprachen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und Türkisch informieren mehrere Videobeiträge über das österreichische Schulsystem und das Leben an den heimischen Schulen. Die einzelnen Kapitel sind als Zeichentrickfilm ansprechend gestaltet und dauern in der Regel 5 bis 7 Minuten.

Die einzelnen Kapitel

Das Auftaktkapitel (Der Kontakt mit der Schule) beschäftigt sich mit der allgemeinen Schulpflicht, der Feststellung der Schulreife, die Schuleinschreibung bzw. die Einstufung der Kinder, wenn sie in ihrem Heimatland bereits in die Schule gegangen und danach nach Österreich übersiedelt sind.
Kapitel B (Die richtige Wahl) bietet Entscheidungshilfen für die Wahl der am besten geeigneten Schule (Nähe zum Wohnort, Dauer der Schulzeit, Nachmittagsbetreuung, öffentliche und private Schulen, angewandte Unterrichtsformen etc).
Was Kinder in der Volksschule lernen, erfährt man in Kapitel C der Videoreihe – auch, dass es dabei seit den 1970er-Jahren keine Trennung der Geschlechter mehr gibt (Ausnahme: Turnunterricht).

Ein Fokus wird dabei auf das Lesen, den Religionsunterricht, Deutschförderklassen und Deutschförderkurse und den Erstsprachenunterricht gelegt.
In Kapitel D (Kommunikation) wird über das Mitteilungsheft sowie Sprechstunden bzw. Elternsprechtage und somit über den informellen Kommunikationsaustausch zwischen Lehrkräften und Eltern informiert. Auch die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler mittels Zeugnissen und Noten wird erläutert.
Von der Bedeutung der Eltern und deren Mitspracherecht im Schulalltag handelt Kapitel E (Eltern können mitreden). Dabei wird über Elternabend, Klassenforum und Elternverein informiert.
Welche Möglichkeiten und Fördermaßnahmen es gibt, wenn die schulischen Leistungen unzureichend sind, wird in Kapitel F (Wenn nicht alles gut läuft) erklärt. Die sonderpädagogische Förderung und die Unterstützung durch Jugendcoaches werden dabei herausgehoben. Aber auch Mobbing unter den Schülerinnen und Schülern wird angesprochen.
Im letzten Kapitel schließlich wird ein Ausblick über die Volksschule hinaus und somit über die Wahl des weiteren Bildungsweges gegeben (Nach der Volksschule).

Zielgruppe

Treffpunkt Schule richtet sich an Eltern von Kindern im Vorschul- bzw. Volksschulalter, an Eltern von so genannten Seiteneinsteigerinnen und -einsteigern, die mit herkömmlichen Informationsmedien eher schwer erreicht werden, aber auch an Pädagoginnen und Pädagogen sowie an Personen, die in der interkulturellen Elternarbeit tätig sind. Damit bietet das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung eine konkrete Hilfestellung für SchulpartnerInnen, die eine Kommunikation auf Augenhöhe erleichtern soll.