Schüler lernt Türkisch
05.09.2018

Lehrpläne für Deutschförderklassen

Die Verordnung der Lehrpläne für die Deutschförderklassen (Volkschule, NMS, AHS-Unter- und Oberstufe) wurden am 31.8.2018 kundgemacht und ist nun hier abrufbar.


04.08.2018

Trio „Hallo Österreich!“

Die sechs Sonderausgaben Trio „Hallo Österreich!“ bringen auf jeweils 40 Seiten Infos, Rätsel und Artikel über Österreich, aber auch über die Herkunftsländer der geflüchteten Kinder.

Trio „Hallo Österreich!“ ...
... hilft durch einfach geschriebene Texte beim Deutschlernen.
... bringt 7 Seiten auf Englisch – der gemeinsamen Sprache für alle Kinder, entsprechend dem Volkschullehrplan.
... bringt eine Doppelseite mit Arabisch und Dari als Gastsprachen.
... bringt alle wesentlichen Texte übersetzt auf Englisch, Arabisch und Dari zum Download auf www.schule-mehrsprachig.at
... ist für alle Kinder in der Klasse ein Gewinn – auch wenn keine geflüchteten Kinder in der Klasse sind.

Trio „Hallo Österreich!“ erscheint mit Unterstützung des Österreichischen Roten Kreuzes und des Österreichischen Jugendrotkreuzes.


14.06.2018

Leitfaden zu Deutschförderklassen und Deutschförderkursen

Ziel des Leitfadens „Deutschförderklassen und Deutschförderkurse” ist es, Schulleiter bzw. Schulleiterinnen über die Eckpunkte des neuen Modells der Deutschförderung für außerordentliche Schülerinnen und Schüler zu informieren und damit die Umsetzung an den Schulstandorten zu unterstützen.

Leitfaden „Deutschförderklassen und Deutschförderkurse”


10.01.2018

Bundesweite Fort- und Weiterbildung für Lehrer/innen: Sprachliche Bildung

Im Rahmen der bundesweiten Fort- und Weiterbildung für LehrerInnen setzt die Abteilung für Diversitäts- und Sprachenpolitik, Minderheitenschulwesen und Schulpartnerschaft auch 2018 wieder Schwerpunkte zum Thema Sprachliche Bildung. Das Angebot orientiert sich an den zentralen Handlungsfeldern des BMBWF und den bildungspolitischen Schwerpunkten im Bereich Fort- und Weiterbildung für den Zeitraum 2014 bis 2018.

Dem Programmheft sind alle bundesweiten Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu sprachlichen Themen für 2018 zu entnehmen.


14.12.2017

Leitfaden: Sprachliche Förderung am Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

Sprache ist für Kinder der Schlüssel zum Entdecken der Welt. Bildungsinhalte werden im Kindergarten, in der Schule und darüber hinaus über Sprache vermittelt, weshalb eine altersgemäße Sprachkompetenz wichtig ist, damit alle Kinder von Anfang an gleiche Chancen auf Bildung und späteren beruflichen Erfolg haben. Im Kontext von Mehrsprachigkeit in der Schule sollen alle Kinder gut auf die Unterrichts- und Bildungssprache Deutsch vorbereitet werden.

Im Jänner stehen wieder die Schuleinschreibungen an. Ein vom Charlotte Bühler Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung erstellter Leitfaden soll Lehrerinnen und Lehrern und darüber hinaus all jenen, die einen Beitrag zur sprachlichen Bildung der Kinder leisten, darunter Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen und Eltern, einen Einblick in wichtige Aspekte der Sprachförderung mit Schwerpunkt auf die Schuleingangsphase geben.

Download Leitfaden


11.12.2017

Der neue Grundsatzerlass Interkulturelle Bildung ist erschienen

Die soziale, kulturelle und sprachliche Vielfalt in unserer globalisierten Gesellschaft führt zu einer steigenden Heterogenität von Lebensentwürfen und Familienrealitäten. Dies spiegelt sich auch in unseren Klassenzimmern wider. Interkulturelle Bildung befähigt sowohl Lehrende als auch Lernende zum respektvollen Umgang mit Vielfalt in einer multikulturellen Gesellschaft.

Interkulturelles Lernen ist bereits seit 1992 als fächerübergreifendes und fächerverbindendes Unterrichtsprinzip in den Lehrplänen aller allgemein bildenden Schulen verankert. Zahlreiche Fachlehrpläne enthalten ebenfalls implizite und explizite Bezüge zur Interkulturellen Bildung.

Interkulturelle Bildung lenkt den Blick der Lehrenden und Lernenden auf (historische und aktuelle) gesellschaftliche Veränderungsprozesse, wie etwa Migrationsbewegungen aus dem globalen Süden nach Europa, Abwanderungsprozesse in ländlichen Regionen und Bevölkerungszunahme im städtischen Raum, vielfältige Biografien und Lebensentwürfe, intergenerationale und soziale Aspekte. Gleichzeitig reagiert sie pädagogisch angemessen auf die Herausforderungen und Chancen, die sich daraus im System Schule ergeben.

Der Grundsatzerlass Interkulturelle Bildung, der 2017 gemeinsam mit ExpertInnen unterschiedlicher Disziplinen erarbeitet wurde, beschreibt Inhalte und Umsetzung des Unterrichtsprinzips Interkulturelles Lernen. Er trägt dazu bei, dass das gemeinsame Lernen im Schulalltag in einer wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre gelingen kann.


26.09.2017

Freiwilliges 10. Schuljahr für außerordentliche Schülerinnen und Schüler

Dem neugefassten § 32 Abs. 2a SchUG zufolge dürfen Schülerinnen und Schüler, die eine Hauptschule, eine Neue Mittelschule oder die Polytechnische Schule im 9. Schuljahr der allgemeinen Schulpflicht als außerordentliche Schülerinnen und Schüler besucht haben, nunmehr mit Zustimmung des Schulerhalters und mit Bewilligung der zuständigen Schulbehörde die genannten Schulen in einem freiwilligen 10. Schuljahr als außerordentliche oder ordentliche Schülerinnen und Schüler absolvieren. Es handelt sich dabei um Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise wegen mangelnder Sprachkenntnisse (Migrantinnen bzw. Migranten oder Flüchtlinge) nicht als ordentliche Schülerinnen und Schüler an z. B. einer Neuen Mittelschule aufgenommen werden konnten (§ 4 Abs. 2 lit. a SchUG).

§ 4 Abs. 5 SchUG zufolge ist die Aufnahme einer nicht schulpflichtigen Aufnahmsbewerberin bzw. eines nicht schulpflichtigen Aufnahmsbewerbers jedoch nur dann zulässig, wenn alle als ordentliche Schülerinnen bzw. Schüler in Betracht kommenden Aufnahmsbewerberinnen bzw. Aufnahmsbewerber aufgenommen worden sind. Zum Besuch einzelner Unterrichtsgegenstände dürfen außerordentliche Schülerinnen und Schüler nur dann aufgenommen werden, wenn dadurch keine Klassenteilung erforderlich ist. Außerordentliche Schülerinnen und Schüler können daher nur in Klassen aufgenommen werden, in denen die Klassenschülerhöchstzahl noch nicht überschritten wird.

Schülerinnen und Schüler, die die 9. Schulstufe an einer AHS-Oberstufe oder an einer BMHS verbracht haben, dürfen die Polytechnische Schule nicht in einem „freiwilligen 10. Schuljahr“ besuchen.

Schülerinnen- und Schülerzahlenmeldung in den Stellenplananträgen für APS:
Schülerinnen und Schüler im Sinne des § 32 Abs. 2a SchUG sind in den Datenmeldungen zum vorläufigen wie definitiven Stellenplanantrag in denjenigen Klassen zu berücksichtigen, welche tatsächlich besucht werden. Hierbei sind die außerordentlichen wie ordentlichen Schülerinnen und Schüler im freiwilligen 10. Schuljahr getrennt nach Geschlecht auf der jeweiligen „Klassenschulstufe“, insofern der 9. Schulstufe, unter Beachtung aller weiteren für die Datenmeldung geltenden Grundsätze, zu erfassen.

Auf das mit Schreiben vom 21.7.2017, ZI. BMB-17.100/0022-II/2017, ausgesandte Informationsschreiben „Reformen im Bereich der Polytechnischen Schule“ wird an dieser Stelle der Vollständigkeit halber verwiesen.


08.09.2017

Flüchtlingskinder und -jugendliche an österreichischen Schulen, dritte aktualisierte Auflage (6.9.2017)

Vom Zuzug asylsuchender Menschen ist auch das österreichische Schulwesen betroffen, da sich unter den Flüchtlingen zahlreiche schulpflichtige Kinder sowie (teilweise unbegleitete) minderjährige Jugendliche befinden. Die Broschüre „Flüchtlingskinder und -jugendliche an österreichischen Schulen“ stellte zu Beginn des Schuljahres 2015/16 eine willkommene Hilfe für Schulaufsicht, Schulen und Lehrkräfte sowie für alle anderen Interessierten dar.

Angesichts aktueller Entwicklungen und neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen liegt nun die 3. aktualisierte Auflage, die mit Rundschreiben Nr. 21/2017 bekanntgegeben wurde, vor. Die Publikation steht unter https://pubshop.bmbwf.gv.at als PDF-Download zur Verfügung. Bei Bedarf kann die Broschüre auch im Publikationenshop des BMB unter https://pubshop.bmbwf.gv.at angefordert werden (die Broschüre steht kostenlos zur Verfügung, für den Versand werden pro Sendung 2,18 Euro Manipulationsgebühr und die Portokosten verrechnet).


29.06.2017

Die Kompetenzstelle USB DaZ informiert

Die Kompetenzstelle USB DaZ des Bundeszentrums für Interkulturalität, Mehrsprachigkeit und Migration informiert Sie über das Förderdiagnoseinstrument USB DaZ (Unterrichtsbegleitenden Sprachstandsbeobachtung Deutsch als Zweitsprache) und dessen Anwendung in Sprachförderkursen sowie Sprachstartgruppen. Die Kompetenzstelle bündelt Entwicklungen zur Sprachförderung im Bereich DaZ und bietet Ihnen folgenden Service:

  • USB DaZ als Download
  • Informationen zum Einsatz von USB DaZ
  • Zusammenschau der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Sprachförderkurse/Sprachstartgruppen für außerordentliche SchülerInnen und gesetzlichen Grundlagen
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen
  • Überblick zu Fort- und Weiterbildungsangebote für USB DaZ an Pädagogischen Hochschulen
  • Beispiele für Qualifizierungsangebote zu USB DaZ


Die Kompetenzstelle richtet sich an alle LehrerInnen, die SchülerInnen mit einer anderen Erstsprache als Deutsch unterrichten, DirektorInnen, Verantwortliche der Schulentwicklung, Lehrenden der Pädagogischen Hochschulen, LandesschulinspektorInnen und alle Interessierten.

Sie erreichen die Kompetenzstelle USB DaZ per E-Mail unter kompetenzstelle@bimm.at sowie Montag und Mittwoch von 9.00 bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer 0316/8067-5103.


29.06.2017

USB PluS – Unterrichtsbegleitende Sprachstandsbeobachtung, Profilanalysen und Sprachförderung

Der Erwerb bzw. die Kenntnis der Unterrichts- und Bildungssprache Deutsch stellt die Grundlage für die Beteiligung an allen Bildungsprozessen dar und bildet damit eine wesentliche Voraussetzung für Schulerfolg und spätere Integration in den Arbeitsmarkt sowie für die Teilhabe am politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Österreich.

Das Bundesministerium für Bildung hat daher das BIFIE mit der Entwicklung eines förderdiagnostisch ausgerichteten Instruments zur Sprachstandsdiagnose in der Grundschule – USB PluS (Unterrichtsbegleitende Sprachstandsbeobachtung, Profilanalysen und Sprachförderung) – beauftragt.

USB PluS dient der Feststellung und Förderung der mündlichen Kompetenz aller Schülerinnen und Schüler der Grundstufe I in der Unterrichtssprache Deutsch. Mittels einer Profilanalyse werden Kompetenzprofile für die Schülerinnen und Schüler erstellt. Auf Basis dieser Ergebnisse werden schließlich Anregungen und Materialien zur Sprachbildung und -förderung angeboten. Mittelfristig sieht das BMB den flächendeckenden Einsatz von USB PluS vor. Es bedarf daher einer schrittweisen Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen.

Hier finden Sie den Erlass zu USB PluS, sowie ein ausführliches Informationsblatt und eine Gegenüberstellung von USB PluS und USB DaZ:


News 11 bis 20 von 31