Schüler lernt Türkisch
14.06.2018

Leitfaden zu Deutschförderklassen und Deutschförderkursen

Ziel des Leitfadens „Deutschförderklassen und Deutschförderkurse” ist es, Schulleiter bzw. Schulleiterinnen über die Eckpunkte des neuen Modells der Deutschförderung für außerordentliche Schülerinnen und Schüler zu informieren und damit die Umsetzung an den Schulstandorten zu unterstützen.

Leitfaden „Deutschförderklassen und Deutschförderkurse”


07.05.2018

Lehrgang für Interkulturelle Kompetenzen und Diversität – Start: September 2018

Im September 2018 startet im Interkulturellen Zentrum in Wien der Lehrgang „Interkulturelle Kompetenzen und Diversität“. Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die in ihrem beruflichen und/oder privaten Umfeld mit Vielfalt konfrontiert sind und hier nach passenden Methoden und Handlungsstrategien suchen. Egal, ob als PädagogIn im Klassenzimmer, als Elternteil im Kindergarten, Pflegefachkraft, Arzt/Ärztin, JugendarbeiterIn, Gemeindebedienstete, Angestellte/r oder Nachbar/in – Vielfalt begegnet uns heute überall und stellt uns so manches Mal vor Herausforderungen.

Im Lehrgang lernen die TeilnehmerInnen mehr Souveränität im Umgang mit Diversität. Die Weiterbildung findet geblockt zu je fünf Terminen von September 2018 bis Februar 2019 statt. Lehrgangsinhalte sind neben der Vermittlung von Grundlagenwissen die praktische Erfahrung und Vermittlung von Methoden in den Bereichen Interkulturelle Kommunikation, Konfliktlösungskompetenz, Integration, Antidiskriminierung und Zivilcourage. Mehr Informationen zum Lehrgang und dem Curricula sowie zu ReferentInnen, Terminen und Kosten hier.


20.02.2018

Ergänzende Materialien zu USB DaZ

Um Anwender/innen bei der Nutzung des Instruments „Unterrichtsbegleitende Sprachstandsbeobachtung – Deutsch als Zweitsprache” (kurz USB DaZ) zu unterstützen, wurde das BIFIE vom Bildungsministerium mit der Erarbeitung von Begleitmaterialien für USB DaZ beauftragt. Ziel dieses Auftrags war es, die praktische Handhabung des Instruments zu erleichtern und auf Basis der entstehenden Diagnose des jeweiligen Sprachstands konkrete Förderempfehlungen anzubieten.

Nun liegen folgende Ergebnisse vor:


13.02.2018

17. bundesweites Seminar: Interkulturalität und Mehrsprachigkeit in der schulischen Praxis

Kompetenzorientierung im Muttersprachlichen Unterricht

Das Seminar ist eine bundesweite Fortbildungs- und Vernetzungsveranstaltung für LehrInnen des Muttersprachlichen Unterrichts und von Deutsch als Zweitsprache sowie alle interessierten LehrerInnen (alle Schularten), die mit Lehrpersonen des Muttersprachlichen Unterrichts und des DaZ-Unterrichts kooperieren (möchten).

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Kompetenzorientierung, zentrale Fragen und Beispiele der Methodik und Didaktik des Erstsprachenunterrichts sowie die Diskussion betreffend den aktuellen Status quo, die Bedeutung und Rolle des Erstsprachenunterrichts im Kontext eines Gesamtkonzepts sprachlicher Bildung. Weiters werden auch Möglichkeiten und Modelle der Zusammenarbeit von klassenführenden LehrerInnen sowie Sprach- und Fachlehrenden mit MuttersprachenlehrerInnen thematisiert.

Inhalte:

  • Status quo zum Muttersprachlichen Unterricht in Österreich und international - Verankerung im System
  • Bedeutung, Rolle und Aufgaben des Muttersprachlichen Unterrichts im Kontext der durchgängigen Sprachbildung
  • Reflexion der Erfahrungen in der Tätigkeit als Muttersprachenlehrende
  • Fachlicher Austausch zum Thema Kompetenzorientierung im Muttersprachlichen Unterricht
  • Inhaltliche Vertiefung zum Thema in einem Konzept der durchgängigen Sprachbildung: Welche Sprache vermitteln die Muttersprachenlehrenden? Welche methodisch-didaktischen Konzepte gibt es?
  • Auswahl und Analyse bestehender Materialien, Entwicklung kompetenzorientierter Lehr- und Lernmaterialien
  • Ergebnisse aus Forschungsprojekten zum Muttersprachlichen Unterricht


Ziele:

  • Auf- und Ausbau eines bundesweiten ReferentInnen-Netzwerks zum Thema
  • Kennenlernen innovativer und kooperativer Konzepte der sprachlichen Bildung für Lehrenden der Erstsprachen
  • Analyse und Entwicklung von Materialien für kompetenzorientierten Muttersprachlichen Unterricht
  • Weiterentwicklung des Themas im Kontext des Konzepts einer durchgängigen Sprachbildung


Zielgruppe:

  • LehrerInnen aller Schularten, insbesondere Lehrpersonen für den Muttersprachlichen Unterricht sowie Deutsch als Zweitsprache
  • PH-MitarbeiterInnen, die in Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Schulentwicklung mit dem Thema Muttersprachlicher Unterricht befasst sind
  • MitarbeiterInnen von Kooperationspartnern (Vereine, NGO u.a.)
  • Interessierte Studierende (Lehramt)


Tagungsort:
Hösaal 6, PH Oberösterreich, Kaplanhofstraße 40, 4020 Linz

Datum/Dauer: 20. April  2018, 12.30 Uhr bis 21. April 2018, 13.30 Uhr

Anmeldung: ab sofort bis 18. 3. 2018 über PH-Online (PH Oberösterreich): LV-Nr. 26F8ÜSB001 unter www.ph-online.ac.at/ph-ooe/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=264781&pSpracheNr=1
Falls Sie in PH-Online noch nicht erstangemeldet sind, müssen Sie zuerst eine Erstanmeldung durchführen. Bitte beachten Sie dazu die weiterern Informationen.

Kontakt: Mag. Catherine Carre-Karlinger, catherine.carre-karlinger@ph-ooe.at

Weitere Informationen:


10.01.2018

Bundesweite Fort- und Weiterbildung für Lehrer/innen: Sprachliche Bildung

Im Rahmen der bundesweiten Fort- und Weiterbildung für LehrerInnen setzt die Abteilung für Diversitäts- und Sprachenpolitik, Minderheitenschulwesen und Schulpartnerschaft auch 2018 wieder Schwerpunkte zum Thema Sprachliche Bildung. Das Angebot orientiert sich an den zentralen Handlungsfeldern des BMBWF und den bildungspolitischen Schwerpunkten im Bereich Fort- und Weiterbildung für den Zeitraum 2014 bis 2018.

Dem Programmheft sind alle bundesweiten Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu sprachlichen Themen für 2018 zu entnehmen.


14.12.2017

Leitfaden: Sprachliche Förderung am Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

Sprache ist für Kinder der Schlüssel zum Entdecken der Welt. Bildungsinhalte werden im Kindergarten, in der Schule und darüber hinaus über Sprache vermittelt, weshalb eine altersgemäße Sprachkompetenz wichtig ist, damit alle Kinder von Anfang an gleiche Chancen auf Bildung und späteren beruflichen Erfolg haben. Im Kontext von Mehrsprachigkeit in der Schule sollen alle Kinder gut auf die Unterrichts- und Bildungssprache Deutsch vorbereitet werden.

Im Jänner stehen wieder die Schuleinschreibungen an. Ein vom Charlotte Bühler Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung erstellter Leitfaden soll Lehrerinnen und Lehrern und darüber hinaus all jenen, die einen Beitrag zur sprachlichen Bildung der Kinder leisten, darunter Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen und Eltern, einen Einblick in wichtige Aspekte der Sprachförderung mit Schwerpunkt auf die Schuleingangsphase geben.

Download Leitfaden


11.12.2017

Der neue Grundsatzerlass Interkulturelle Bildung ist erschienen

Die soziale, kulturelle und sprachliche Vielfalt in unserer globalisierten Gesellschaft führt zu einer steigenden Heterogenität von Lebensentwürfen und Familienrealitäten. Dies spiegelt sich auch in unseren Klassenzimmern wider. Interkulturelle Bildung befähigt sowohl Lehrende als auch Lernende zum respektvollen Umgang mit Vielfalt in einer multikulturellen Gesellschaft.

Interkulturelles Lernen ist bereits seit 1992 als fächerübergreifendes und fächerverbindendes Unterrichtsprinzip in den Lehrplänen aller allgemein bildenden Schulen verankert. Zahlreiche Fachlehrpläne enthalten ebenfalls implizite und explizite Bezüge zur Interkulturellen Bildung.

Interkulturelle Bildung lenkt den Blick der Lehrenden und Lernenden auf (historische und aktuelle) gesellschaftliche Veränderungsprozesse, wie etwa Migrationsbewegungen aus dem globalen Süden nach Europa, Abwanderungsprozesse in ländlichen Regionen und Bevölkerungszunahme im städtischen Raum, vielfältige Biografien und Lebensentwürfe, intergenerationale und soziale Aspekte. Gleichzeitig reagiert sie pädagogisch angemessen auf die Herausforderungen und Chancen, die sich daraus im System Schule ergeben.

Der Grundsatzerlass Interkulturelle Bildung, der 2017 gemeinsam mit ExpertInnen unterschiedlicher Disziplinen erarbeitet wurde, beschreibt Inhalte und Umsetzung des Unterrichtsprinzips Interkulturelles Lernen. Er trägt dazu bei, dass das gemeinsame Lernen im Schulalltag in einer wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre gelingen kann.


26.09.2017

Freiwilliges 10. Schuljahr für außerordentliche Schülerinnen und Schüler

Dem neugefassten § 32 Abs. 2a SchUG zufolge dürfen Schülerinnen und Schüler, die eine Hauptschule, eine Neue Mittelschule oder die Polytechnische Schule im 9. Schuljahr der allgemeinen Schulpflicht als außerordentliche Schülerinnen und Schüler besucht haben, nunmehr mit Zustimmung des Schulerhalters und mit Bewilligung der zuständigen Schulbehörde die genannten Schulen in einem freiwilligen 10. Schuljahr als außerordentliche oder ordentliche Schülerinnen und Schüler absolvieren. Es handelt sich dabei um Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise wegen mangelnder Sprachkenntnisse (Migrantinnen bzw. Migranten oder Flüchtlinge) nicht als ordentliche Schülerinnen und Schüler an z. B. einer Neuen Mittelschule aufgenommen werden konnten (§ 4 Abs. 2 lit. a SchUG).

§ 4 Abs. 5 SchUG zufolge ist die Aufnahme einer nicht schulpflichtigen Aufnahmsbewerberin bzw. eines nicht schulpflichtigen Aufnahmsbewerbers jedoch nur dann zulässig, wenn alle als ordentliche Schülerinnen bzw. Schüler in Betracht kommenden Aufnahmsbewerberinnen bzw. Aufnahmsbewerber aufgenommen worden sind. Zum Besuch einzelner Unterrichtsgegenstände dürfen außerordentliche Schülerinnen und Schüler nur dann aufgenommen werden, wenn dadurch keine Klassenteilung erforderlich ist. Außerordentliche Schülerinnen und Schüler können daher nur in Klassen aufgenommen werden, in denen die Klassenschülerhöchstzahl noch nicht überschritten wird.

Schülerinnen und Schüler, die die 9. Schulstufe an einer AHS-Oberstufe oder an einer BMHS verbracht haben, dürfen die Polytechnische Schule nicht in einem „freiwilligen 10. Schuljahr“ besuchen.

Schülerinnen- und Schülerzahlenmeldung in den Stellenplananträgen für APS:
Schülerinnen und Schüler im Sinne des § 32 Abs. 2a SchUG sind in den Datenmeldungen zum vorläufigen wie definitiven Stellenplanantrag in denjenigen Klassen zu berücksichtigen, welche tatsächlich besucht werden. Hierbei sind die außerordentlichen wie ordentlichen Schülerinnen und Schüler im freiwilligen 10. Schuljahr getrennt nach Geschlecht auf der jeweiligen „Klassenschulstufe“, insofern der 9. Schulstufe, unter Beachtung aller weiteren für die Datenmeldung geltenden Grundsätze, zu erfassen.

Auf das mit Schreiben vom 21.7.2017, ZI. BMB-17.100/0022-II/2017, ausgesandte Informationsschreiben „Reformen im Bereich der Polytechnischen Schule“ wird an dieser Stelle der Vollständigkeit halber verwiesen.


08.09.2017

Flüchtlingskinder und -jugendliche an österreichischen Schulen, dritte aktualisierte Auflage (6.9.2017)

Vom Zuzug asylsuchender Menschen ist auch das österreichische Schulwesen betroffen, da sich unter den Flüchtlingen zahlreiche schulpflichtige Kinder sowie (teilweise unbegleitete) minderjährige Jugendliche befinden. Die Broschüre „Flüchtlingskinder und -jugendliche an österreichischen Schulen“ stellte zu Beginn des Schuljahres 2015/16 eine willkommene Hilfe für Schulaufsicht, Schulen und Lehrkräfte sowie für alle anderen Interessierten dar.

Angesichts aktueller Entwicklungen und neuer gesetzlicher Rahmenbedingungen liegt nun die 3. aktualisierte Auflage, die mit Rundschreiben Nr. 21/2017 bekanntgegeben wurde, vor. Die Publikation steht unter http://pubshop.bmbf.gv.at als PDF-Download zur Verfügung. Bei Bedarf kann die Broschüre auch im Publikationenshop des BMB unter http://pubshop.bmbf.gv.at/ angefordert werden (die Broschüre steht kostenlos zur Verfügung, für den Versand werden pro Sendung 2,18 Euro Manipulationsgebühr und die Portokosten verrechnet).


29.06.2017

Die Kompetenzstelle USB DaZ informiert

Die Kompetenzstelle USB DaZ des Bundeszentrums für Interkulturalität, Mehrsprachigkeit und Migration informiert Sie über das Förderdiagnoseinstrument USB DaZ (Unterrichtsbegleitenden Sprachstandsbeobachtung Deutsch als Zweitsprache) und dessen Anwendung in Sprachförderkursen sowie Sprachstartgruppen. Die Kompetenzstelle bündelt Entwicklungen zur Sprachförderung im Bereich DaZ und bietet Ihnen folgenden Service:

  • USB DaZ als Download
  • Informationen zum Einsatz von USB DaZ
  • Zusammenschau der aktuellen Entwicklungen im Bereich der Sprachförderkurse/Sprachstartgruppen für außerordentliche SchülerInnen und gesetzlichen Grundlagen
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen
  • Überblick zu Fort- und Weiterbildungsangebote für USB DaZ an Pädagogischen Hochschulen
  • Beispiele für Qualifizierungsangebote zu USB DaZ


Die Kompetenzstelle richtet sich an alle LehrerInnen, die SchülerInnen mit einer anderen Erstsprache als Deutsch unterrichten, DirektorInnen, Verantwortliche der Schulentwicklung, Lehrenden der Pädagogischen Hochschulen, LandesschulinspektorInnen und alle Interessierten.

Sie erreichen die Kompetenzstelle USB DaZ per E-Mail unter kompetenzstelle@bimm.at sowie Montag und Mittwoch von 9.00 bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer 0316/8067-5103.


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