2. Allgemeine Kurzinformation zur Sprache

Die georgische Sprache gehört zur Familie der südkaukasischen, kartwelischen Sprachen. Mit ca. 5 Mio. SprecherInnen ist sie die meist gesprochene Sprache dieser Sprachfamilie. Der Kaukasus wird häufig „Berg der tausend Sprachen“ genannt1; in dieser Region sind auch Sprachen vertreten, die nur von ein paar hundert Menschen gesprochen werden. Interessant ist, dass eine vergleichsweise wenig verbreitete Sprache wie Georgisch sich einer eigenen, originellen Schrift (Mchedruli) bedient, die sonst in keiner Sprache Verwendung findet.

Die Auffassungen über das Alter der georgischen Sprache und Schrift gehen weit auseinander. Laut dem georgischen Wissenschaftler Ivane Javakhishvili ist die georgische Schrift im 8.–7. Jh. v. Chr. entstanden, laut dem Historiker Leonti Mroveli im 4.–3. Jh. v. Chr. Zur Schriftverbreitung und Volksbildung habe besonders der georgische König Pharnavaz I. beigetragen, der, so Mroveli, Georgisch als Staatssprache einführte.

Die Entwicklung der georgischen Sprache umfasst drei Etappen:

  1. Altgeorgisch: 4.–11. Jh. 

  2. Mittelgeorgisch: 11.–18. Jh. 

  3. Modernes Georgisch: ab dem 19. Jh.

Die georgische Schrift durchlief folgende Entwicklungsstadien:

  1. Mrgvlovani (Asomtavruli) 5.–9. Jh.

  2. Nuschuri (Nuscha-Chutsuri) 9.–10. Jh.

  3. Mchedruli (aktuelle Schrift) ab dem 11. Jh.

Die älteste georgische Inschrift, welche im Bethlehem-Kloster in Palästina gefunden wurde, ist mit 432–433 datiert. Die ältesten Inschriften von Bolnisi (Georgien) stammen aus dem Jahr 493, die Urbnisi Inschrift (Georgien) ist möglicherweise noch älter, denn sie enthält archaische Grapheme.

2.1 Textprobe

Johann Wolfgang von Goethe: Faust, eine Tragödie, Kapitel 1, Widmung

fausti isev miaxlovdebiT, xatebano warsulis,
Tumc uwinac meCveneT da kvlav bindSi ganzavdiT, vinZlo dRes mogixelToT, natvrac Cemi asruldes, vinZlo kvlav ar gamisxlteT ciur ocnebasaviT.
amqveyniur wyvdiadSi ra RvTiurad cialebT,
rogor gadmogicuravT daviwyebis ufskruli!
oh, rarigad vivsebi Wabukuri siamiT,
Tqvens mier jadoqmnili, Tqvens mier monusxuli!
aha, Cemi warsuli, xibli dReTa mimqralTa.
irevian Cems irgvliv Zvirfas sulTa aCrdilni,
_ vinc mgznebared miyvarda da ukuneTs mihbarda,
megobarni vinc myavda bedis laxvriT daWrilni.
miaxldeba tkivili da xsovnaSi brundeba
ucxo labirinTebSi maT gverdiT xetiali,
o, ramdeni acduna bednierma wuTebma,
ganiwira ramdeni bedis uRvTo trialiT!
oh, maT veRar movasmen hangTa CemTa axalTa,
maT, romelTac vumRerdi grZnobiT nasaTuTariT, vayuradeb Zvel hangebs...
vaglax, rogor ganqarda Cveni wminda erToba _ sulis navsayudari!
Cems simRerebs ismenen axla sxvani, ucxoni,
arad miRirs me maTi aRtaceba rioSi,
mxolod esRa maxarebs _ SemrCa Cangi cocxali,
Tumc CanTqmuli amqveynis codvil ria-riaSi
2

Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten,
Die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt.
Versuch ich wohl, euch diesmal festzuhalten?
Fühl ich mein Herz noch jenem Wahn geneigt?
Ihr drängt euch zu! nun gut, so mögt ihr walten,
Wie ihr aus Dunst und Nebel um mich steigt;

Mein Busen fühlt sich jugendlich erschüttert

Vom Zauberhauch, der euren Zug umwittert.

Ihr bringt mit euch die Bilder froher Tage,
Und manche liebe Schatten steigen auf;
Gleich einer alten, halb verklungen Sage

Kommt erste Lieb und Freundschaft mit herauf;

Der Schmerz wird neu, es wiederholt die Klage

Des Lebens labyrinthisch irren Lauf,
Und nennt die Guten, die, um schöne Stunden

Vom Glück getäuscht, vor mir hinweggeschwunden.

Sie hören nicht die folgenden Gesänge,
Die Seelen, denen ich die ersten sang;

Zerstoben ist das freundliche Gedränge,
Verklungen, ach! der erste Widerklang.

Mein Lied ertönt der unbekannten Menge,
Ihr Beifall selbst macht meinem Herzen bang,
Und was sich sonst an meinem Lied erfreuet,

Wenn es noch lebt, irrt in der Welt zerstreuet“.

2.2 Schrift und Aussprache

Das georgische Alphabet besteht aus 33 Buchstaben, darunter sind 5 Vokale und 28 Konsonanten (Verschlusslaute und Affrikate: stimmhaft unaspirierte, stimmlos-aspirierte, stimmlos-abruptive). Jedes Phonem wird durch einen Buchstaben dargestellt.

In der georgischen Sprache gibt es keine Groß- und Kleinschreibung, keine Diphthonge und keine Umlaute.

Es kommt im Georgischen zu – für die deutsche Sprache untypischen – Konsonantenhäufungen, z.B. „brWyvialebs“ – [brtschkvialebs] es glänzt. Dieses Wort fängt mit fünf Konsonanten an; von diesen gibt es den dritten („W“- ch’), und den vierten („y“- q’) in der deutschen Sprache nicht. Das gilt auch für „w“, „j“, „Z“, „R“, „J“ – ts’, dsch, dz, gh und zh.

Die georgischen Buchstaben sind „rund“ und werden zwischen vier Linien geschrieben, z.B. wird der Buchstabe „a“ im Georgischen zwischen der zweiten und dritten Linie, „b“ zwischen der ersten, zweiten und dritten und „d“ zwischen der zweiten, dritten und vierten Linien geschrieben, d.h. der Buchstabe „a“ ist mittig zentriert, wobei die Linien zwei und drei die Mitte darstellen; „b“ geht von der ersten Linie zur Mitte hinunter, und der Buchstabe „d“ von der vierten Linie zur Mitte hinauf.

Darstellung georgischer Buchstaben
Georgische Buchstaben
Georgische BuchstabenGeorgisches SystemDeutsche TransliterationHinweis zur Aussprache
A aA a[ɑ]
B bB b[b]
G gG g[ɡ]
D dD d[d]
E eE e[ɛ], wie e bei „Bett“
V vW w[v], wie W bei „Wahl“
Z zS s[z], wie bei „Segel“
T tT t[tʰ], behauchtes T wie bei „Tür“
I iI i[ɪ], wie i in „mit“
K’ k’K k[kʼ], ejektives K
L lL l[ɫ], wie im Russischen („dunkles L“)
M mM m[m]
N nN n[n]
O oO o[ɔ], wie o bei „von“
P’ p’P p[pʼ], ejektives P
Zh zhSch sch[ʒ], wie bei „Garage“
R rR r[r], gerolltes Zungenspitzen-R
S sS s (ss)[s], wie s bei „ist“
T’ T’T t[tʼ], ejektives T
U uU u[ʊ], wie u bei „Butter“
P pP p[pʰ], behauchtes P wie bei „Pech“
K kK k[kʰ], behauchtes K wie bei „Kanu“
Gh ghGh gh[ɣ], ähnlich wie R bei „Rose“
Q’ q’Q q[qʼ], ejektiver Kehlkopflaut zwischen ღ und ხ
Sh shSch sch[ʃ]
Ch chTsch tsch[tʃʰ], behauchtes Tsch wie bei „Tscheche“
Ts tsZ z[tsʰ], behauchtes Ts wie Z bei „Zone“
Dz dzDs ds[dz], stimmhafte Affrikate, in Opposition zu z: ც/[tsʰ] und წ/[ts’]
Ts’ ts’Z z[tsʼ], ejektives Ts (kurz)
Ch’ ch’Tsch tsch[tʃʼ], ejektives Tsch (kurz)
Kh khCh ch[x], ähnlich wie ch bei „Achtung“
J jDsch dsch[dʒ], wie bei „Dschungel“
H hH h[h]

2.3 Besonderheiten aus der Grammatik

Die georgische Grammatik unterscheidet sich stark von der deutschen, beispielsweise ist Georgisch eine artikellose und schwach betonte Sprache. Im Georgischen gibt es statt Präpositionen Postpositionen, statt vier sieben Fälle und anders als im Deutschen (z.B. Student und Studentin, Gastgeber und Gastgeberin) keine geschlechtsbezogenen Endungen. Im Folgenden werden einige grammatische Besonderheiten kurz dargestellt.

Deklination der Substantive

Substantive werden weder von einem bestimmten noch von einem unbestimmten Artikel begleitet. Die Fälle werden durch Kasussuffixe wiedergegeben. Die Kasusendungen werden an die vokalstämmigen oder konsonantenstämmigen Substantive gekoppelt z.B. der Mann – des Mannes
kac-i
kac-is.

Deklination der Substantive
Sg.Pl.Sg.Pl.
Nominativqal-iqal-eb-iNominativdie Fraudie Frauen
Ergativqal-maqal-eb-iGenitivder Frauder Frauen
Dativqal-sqal-eb-iDativder Frauden Frauen
Genitivqal-is

qal-eb-i

Akkusativdie Fraudie Frauen
Instrumentalqal-iTqal-eb-iT
Adverbialqal-adqal-eb-ad
Vokativqal-oqal-eb-o

Zur Verdeutlichung wurde im obigen Beispiel das Suffix -„eb“ (eb) hervorgehoben, das als Pluralzeichen gilt und welches zwischen Stamm und Kasusendung eingefügt wird.

In der georgischen Sprache gibt es keinen Akkusativ. Die Deklination der Substantive im Georgischen ist vielfältig und variiert je nach Endvokal oder Endkonsonant des Wortstammes.

Präpositionen

In der georgischen Sprache gibt es keine Präpositionen, stattdessen werden Postpositionen – meistens im Dativ oder Genitiv – verwendet. Sie werden dem Nomen entweder direkt nachgestellt oder treten zum Teil gesondert auf, wobei sie immer dem Nomen folgen, z.B. über die Welt – „samyaro-ze“, durch die Sonne – „mzis meSveobiT

Zeitformen des Verbs

In der georgischen Sprache werden elf Paradigmen (Tempora und Modi) aktiv gebraucht. Dies sind:

Zeitformen des Verbs
1. Präsensmivdivar  Verb „gehen“, 1. Person Singular
2. Imperfektmivdiodi
3. Konjunktiv Präsensmivdiode
4. Futurwaval
5. Konditionalwavidodi
6. Konjunktiv Futurwavidode
7. Aoristwavedi
8. Optativwavide
9. Perfektwavsulvar
10. Plusquamperfektwavsuliyavi
11. Konjunktiv Perfektwavsuliyo

Ab dem Futur wird das Präverb „mi“ durch „wa“ ersetzt. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, z. B. beim Verb „kommen“.

Nicht jedes Verb kommt in allen Paradigmen vor, beispielsweise fehlen beim Wort „malen“ Imperfekt-, Konjunktiv Präsens- sowie Perfekt-, Plusquamperfekt- und Konjunktiv-Perfektformen.

Ferner wird im Georgischen bei der Konjugation der Verben zwischen transitiven und intransitiven Verben sowie Verben mit indirektem Objekt unterschieden. Diese werden durch zahlreiche Affixe und aufwändige Stammänderungen wiedergegeben.

Personalzeichen

Das Verb ist Träger des subjektiven oder objektiven Personalzeichens oder beider. Subjektive und objektive Personalzeichen sind Präfixe oder Suffixe, die bei finiten Verbformen das Subjekt und das direkte oder indirekte Objekt ausdrücken. Objektive Personalzeichen geben direkte oder indirekte Objekte wieder. Zu den objektiven Personalzeichen gehören die nachstehenden Affixe:

objektive Personalzeichen
Sg.Pl.
1. Pers.„m-“„gv-“
2. Pers.„g-“„g-“, „-t“
3. Pers.„h-“, „s-“, „-“„h-“, „s-“, „-“

Subjektive Personalzeichen beziehen sich unmittelbar auf die handelnde Person (auf das Subjekt) und werden durch folgende Affixe wiedergegeben:

subjektive Personalzeichen
Sg.Pl.
1. Pers.

v-“

„v-“, „-t“
2. Pers.„-“, „ ch-“„-“, „ch-“, „-t“
3. Pers„-s“, „-a“, „- o"„-es“, „-an“, „-en“, „-n“, „-nen“

Beim kombinierten Gebrauch von subjektiven und objektiven Personalzeichen fällt in der 1. und 2. Person das Subjektzeichen weg3

Negation

Bei der Negation der Verben werden die Negativpartikel „ar“ – [ar], „ver“ – [ver], oder „nu“ – [nu] verwendet, wobei das jeweilige Negativpartikel dem Verb vorangestellt wird: „ar momwons“ – es gefällt mir nicht. Hierbei werden das Negationswort und das Verb voneinander getrennt geschrieben, bei Adverbien hingegen oft an das Adverb gekoppelt, z. B. „arsad “ - [arsad] nirgendwo.

Für die Negation der Adverbien und Adjektive werden am häufigsten die Suffixe „u-“---„ad“ [u---ad] oder „-od“ [u---od] bzw. „u-“---„-o“ [u---o] eingesetzt, beispielsweise „u-kiTxav-ad“ „u-nebarTv-od“ (ohne zu fragen, ohne Bewilligung – Adverbien) „usaxlo“ , „usaxelo“ (ohne Haus, ohne Name – Adjektive).

Beim Gebrauch der Negationswörter wird im Fall der Negativpronomina zwischen Personen und Nichtpersonen unterschieden. Die Negativwörter werden wie Substantive dekliniert:

Negation
Nominativverafer-i (nichts)
Ergativverafer-ma
Dativverafer-s
Genitivverafr-is
Instrumentalverafr-iT
Adverbialverafr-ad

2.4 Zahlen

In der georgischen Sprache werden die Kardinal- und Ordinalzahlen dekliniert.

Die Kardinalzahlen werden so gelesen, wie in der englischen Sprache; z.B. sagt man im Georgischen statt fünfundzwanzig „zwanzig-und-fünf“.

Zahlen
0 – nuli [nuli]1 – erTi [erti]2 – ori [ori]
3 – sami [sami]4 – oTxi [otchi]5 – xuTi [chuti]
6 – eqvsi [eqvsi]7 – Svidi [shvidi]8 – rva [rva]
9 – cxra [tschra]10 – aTi [ati]20 – oci [oci]
30 – ocdaaTi [otsdaati]100 – asi [asi]200 – orasi [orasi]
1000 – aTasi [atasi]10 000 –aTi aTasi [ati atasi]1 000 000 - erTi milioni [erti milioni]

Des Weiteren sind in der georgischen Sprache die Zahlen von 20 bis 99 nach einem Vegesimalsystem4 aufgebaut. Man zählt „zweimal-zwanzig“ (40), „dreimal-zwanzig“ (60), „viermal-zwanzig“ (80) „zweimal-zwanzig und zehn“ (50), „vierzig-und-elf“ (51). Zehner und Einer werden mit dem Bindewort „da“ (und) verbunden.

Die Ordnungszahlen von 2 bis 20, sowie 100, 200, 1.000, 2.000, 10.000, 20.000 etc. werden durch das Präfix: „me“, und die Zahlen von 21 bis 99, 121, 199 etc. mit dem Suffix „e“ gebildet.

Beispiele:

me-3mesame [mesame]
me-4meoTxe [meotche]
me-20meoce [meotse]

21-eocdameerTe [otsdameerte]
99-eoTxmocdamecxramete [otchmotsdametschramete]
121-eas ocdameerTe [as otsdameerte]

Der/die/das Erste heißt im Georgischen 1-li – pirveli [pirveli].

Bei den Uhrzeiten werden in der Schriftsprache Stunden und Minuten angeführt und mit dem Wort „da“ (und) verbunden“: 10:10 Uhr – aTi saaTi da AaTi wuTi [ati saati da ati tsuti]. In der gesprochenen Sprache steht die Stunde im Genitiv. Das Wort „Stunde“ wird (oft) nicht ausgesprochen: 10:10 Uhr – aTisAaTi wuTia [atis ati tsutia].

Bei Datumsangaben verwendet man Ordnungszahlen. In der gesprochenen Sprache wird als erstes das Jahr gefolgt von Tag und Monat angegeben. Die Datumsangaben in der Schriftsprache werden im Georgischen ähnlich gebildet, wie es in der deutschen Sprache üblich ist, z. B. 15.01.2015. Der einzige Unterschied besteht darin, dass im Georgischen am Ende das Wort „Jahr“ - „w.“ in Kurzform angeführt werden muss: z.B. 15.01.2015 w.

Einige Redewendungen

georgische Redewendungen
gamarjoba![Gamardschoba]Guten Tag!
keTili iyos Tqveni mobrZaneba![ketili ikos tqveni mobrdzaneba]Herzlich Willkommen!
Cemi saxelia giorgi[me mqvia giorgi]Mein Name ist Giorgi
Tqven ra gqviaT?[tqven ra gqviat]Wie heißen Sie?
Tqven saidan xarT?[tqven saidan chart]Woher kommen Sie?
me saqarTvelodan var[me saqartvelodan var]Ich komme aus Georgien
mixaria Tqveni gacnoba![micharia tqveni gacnoba]Es freut mich, Sie kennenzulernen!
momwons Tqveni ena/kultura/qveyana[momtsons tqveni ena/kultura/qvekana]Mir gefällt Ihre Sprache/Kultur/Land
madloba![madloba]Danke!
mapatieT![mapatiet]Verzeihung!
bodiSi![bodishi]Entschuldigung!
diax[diach]Ja
ara[ara]Nein
aRamo mSvidobisa![sagamo mshvidobisa]Guten Abend!
Rame mSvidobisa![game mshvidobisa]Gute Nacht!
naxvamdis![nachvamdis]Auf Wiedersehen!

Sprichwörter

vardi ueklod aravis moukrefia! [vardi ueklod aravis moukrefia] Ohne Fleiß kein Preis!

moCqares mougviandeso! [motschkares mougviandeso] Eile mit Weile!

tyuils mokle fexebi aqvs! [tkuils mokle pechebi aqvs] Lügen haben kurze Beine!

mada WamaSi modis! [mada tschamashi modis] Der Appetit kommt beim Essen!

gaWirveba miCvene da gaqcevas giCvenebo! [gatschirveba mitschvene da gaqcevas gitschvenebo] Not macht erfinderisch!

 

Anmerkungen

1 Kotthoff, Helga (1997): Zur Kommunikativen Konstruktion von Vertrautheit und Fremdheit. In: Aspekte Interkultureller Kommunikationsfähigkeit. Judicium Verlag, München.
2 Aus dem Deutschen übersetzt von Anzor Abzhandadze.
3 Vgl. Abuladze/Ludden (2006:200).
4 Vgl. Abuladze/Ludden (2006:135).