Trio-Chefredakteur Thomas Aistleitner inmitten einer Schulklasse

Erfahrungsberichte und Feedback

Fragebogenerhebung und Begleitforschung zu TRIO
Wir wollten wissen, wie verbreitet die Zeitschrift Trio mittlerweile ist und vor allem wie Trio in den Schulklassen eingesetzt wird. Die Ergebnisse der Begleitforschung zur Zeitschrift Trio finden Sie hier zum Download.


Viele Leserinnen und Leser haben sich zur Trio geäußert. Hier finden Sie eine kleine Auswahl aus den zahlreichen Rückmeldungen.

Gratulation!

Wer auch immer für Trio verantwortlich ist, ich möchte ihm oder ihr herzlich dazu gratulieren. Ich nehme an, dass es sowohl bei Lehrern als auch bei Kindern ein Erfolg sein wird.
Univ.-Prof. Annemarie Peltzer-Karpf *
* Annemarie Peltzer-Karpf ist Projektleiterin einer vierjährigen Langzeitstudie zum Spracherwerb von (zweisprachigen) Volksschulkindern.


Kritik

In Trio sind die Texte nur zum Teil in allen drei Sprachen abgebildet. Ich finde es sinnvoller, wenn jeder Inhalt in alle drei Sprachen übersetzt wird. Wenn eine deutsch sprechende Lehrperson nicht weiß, was im Text steht, wie kann der Inhalt des Heftes dann in den Unterricht integriert werden?
ohne Namensnennung

Stellungnahme der Redaktion:

Danke für Ihre Kritik! Natürlich eignet sich Trio vor allem für den mehrsprachigen Unterricht. Aber versuchen Sie doch, Trio nicht als Schulbuch zu sehen, sondern lassen Sie die Kinder einfach einmal „einsteigen“.

Die Idee von Trio beruht darauf, den praktischen Wert jeder Sprache in der gemeinsamen Benutzung der Zeitschrift erkennen zu lassen. Sie können einen türkischen Text nicht vorlesen? Vielleicht kann es ein Schüler. In Trio gibt es Rubriken wie den Vergleich der Speisen in verschiedenen Ländern - da lassen sich Gemeinsamkeiten finden. Schließlich ist Trio sehr bildlastig aufgebaut, viele Seiten sind selbsterklärend. Außerdem steht auf jeder Seite ein Satz auf Deutsch für die Lehrperson, der erklärt, was auf der Seite dargestellt wird. Wir haben Trio mehreren Gruppen von Studierenden der PH Wien vorgelegt. Nach anfänglicher Skepsis genügten einige Minuten Stillarbeit, und es entstanden viele Ideen für den Einsatz von Trio auch durch einsprachige LehrerInnen. Lesen Sie in der Rubrik „Trio im Unterricht“, wie Sie Trio verwenden können. Dort finden Sie auch fachliche Erläuterungen und Vorschläge zum Download.

Trio eignet sich also auch für LehrerInnen, die nur Deutsch sprechen. Die Bestellzahlen der ersten Ausgabe (40.000) zeigen, dass es auch in diesem Kontext verwendet wird. Um LehrerInnen jede Unsicherheit zu ersparen, finden Sie hier die kompletten Trio-Ausgaben in deutscher Sprache.

Ich wünsche Ihnen spannende Unterrichtsstunden mit Trio!
Thomas Aistleitner, Chefredakteur


Idee ist super!

Ich finde das Heft total schön gestaltet. Die Idee ist super. Für die Praxis gibt es sehr viele verschiedene Punkte, die gemacht werden können. Die Kinder können sich gegenseitig helfen und die Geschichten erklären. Das fördert die Kommunikation.
Silvia Hopper, Studierende der PH Wien


Lachen mit Trio!

Ich möchte dem Team rund um die Zeitschrift TRIO ganz herzlich gratulieren. Mit diesem Heft ist ein wunderbarer Beitrag zur Integration gelungen. Mir gefällt besonders die Idee die fremden Sprachen mit den verschiedenen Texten und Übungen herauszuheben und als etwas Besonderes in unserer Schullandschaft darzustellen.
Eine Lehrerin berichtete mir, dass die Kinder mit den Muttersprachen Türkisch bzw. Bosnisch die Zeitschrift mit riesengroßer Begeisterung annahmen und sich sofort auf die Texte „ihrer“ Sprache stürzten. Besonders lustig war die Situation, als die Witze gelesen wurden und die jeweils anderssprachigen Kinder keine Ahnung hatten, warum gelacht wurde. Prompt folgte dann die Übersetzung und die Bewunderung dafür, dass die Klassenkameraden/innen eine zweite Sprach so toll beherrschen war groß. Die Lehrerin versuchte sich dann im Lesen eines türkischen Textes, was große Heiterkeit bei den türkischen Kindern hervorrief. Und die bosnischen Kinder waren stolz, dass sie der Lehrerin einen Text übersetzen mussten, den diese sonst nicht verstanden hätte.TRIO kommt auch der Erkenntnis entgegen, dass die Basis für den Spracherwerb der deutschen Sprache die Muttersprache ist. Und es ist höchst an der Zeit, dass die „fremden“ Sprachen unserer Kinder im Wert geschätzt werden. Das ist mit der Zeitschrift TRIO gelungen!
Barbara Pitzer, Landesschulinspektorin für allgemein bildende Pflichtschulen, Oberösterreich