Schüler lernt Türkisch

Das Unterrichtsprinzip „Interkulturelles Lernen“

Interkulturelles Lernen wurde zu Beginn der neunziger Jahre als Unterrichtsprinzip in den Lehrplänen aller allgemein bildenden Schulen verankert. In den Fachlehrplänen aller Schularten, auch der berufsbildenden mittleren und höheren Schulen, finden sich zudem zahlreiche interkulturelle Bezüge.

Ein Unterrichtsprinzip beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Gegenstand, sondern soll sich wie ein roter Faden durch alle Gegenstände ziehen und LehrerInnen bei ihrer Arbeit unterstützen. Durch das Unterrichtsprinzip „Interkulturelles Lernen“ soll ein Beitrag zum gegenseitigen Verständnis, zum Erkennen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten und zum Abbau von Vorurteilen geleistet werden. „Eine allenfalls vorhandene Zwei- oder Mehrsprachigkeit soll positiv besetzt und die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, Kenntnisse in der Muttersprache im Unterricht sinnvoll einzubringen.“ (Vgl. BGBl. II Nr. 134/2000 und BGBl. II Nr. 133/2000, novelliert durch BGBl. II Nr. 277/2004).

Weiters können im Rahmen schulautonomer Lehrplanbestimmungen interkulturelle Schwerpunkte gesetzt werden.

Lehrplanbestimmungen

Interkulturelles Lernen – aber wie?

„Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!“

Im Schuljahr 2013/14 wurde die Initiative Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance! zum 8. und letzten Mal durchgeführt. Über die Gründe für die Einstellung der Initiative erfahren Sie hier.

Seit Beginn der Initiative im Schuljahr 2006/07 wurden weit über 500 Projektideen mit Unterstützung des BMBF (vormals BMUKK) realisiert. Kurzbeschreibungen der Projekte aus den Schuljahren 2011/12 bis 2013/14  sind in der Projektdatenbank nachzulesen.