Trio-Chefredakteur Thomas Aistleitner inmitten einer Schulklasse

Sprache als Chance

Die Idee zu Trio lag nahe, wenn man weiß, wie viele Sprachen in vielen österreichischen Klassenzimmern gesprochen werden.

Rund 45.000 Kinder mit den Muttersprachen Bosnisch/Kroatisch/Serbisch (BKS) oder Türkisch besuchen in Österreich die Volksschule. Fachleute stimmen überein, dass es sinnvoll ist, auch die Erstsprachen der Kinder in der Schule zu fördern.

Wir haben drei Sprachen, und jeder kann in seiner Sprache etwas erzählen. Das ist das Motto von Trio. Ausgangspunkt sind nicht deutsche Texte, sondern Themen, zu denen alle Schülerinnen und Schüler etwas beitragen können. So sollen lebendige Unterrichtsstunden entstehen, die das Selbstvertrauen der Kinder stärken. Man lernt voneinander, jede Sprache ist gleichwertig!

Gemeinsamkeit ist die Devise

Trio als Titel der Zeitschrift betont einerseits den dreisprachigen Ansatz, andererseits die Gemeinsamkeit und Harmonie im Unterricht, zu der die Zeitschrift mit ihren Inhalten beitragen will.